Über uns

Die Geschichte des HC Olten

Im Jahre 1923 entschied sich die Altherren-Sektion des Fussball-Club Olten zur Einführung des Landhockeysports in der Dreitannenstadt. Die ersten Partien fanden auf dem damaligen Fussballplatz Wilerfeld statt. Erster Präsident der Hockeyriege war Walter Trösch, dem Max Burger zur Seite stand. Am 28. September 1923 erfolgte der Eintritt in den Schweizerischen Landhockey-Verband (SLHV) und bald darauf wurden die ersten Meisterschaftsspiele Ausgetragen.

23. August 1930: Gründung des HC Olten

Differenzen finanzieller Natur mit dem Fußball-Club Olten führten dazu, dass am 23. August 1930 der selbständige Hockey-Club Olten im neu erkorenen Stammlokal "Restaurant Oltnerhof" ins Leben gerufen wurde. Für die damalige Zeit liess sich der Anfangsbestand am Gründungstage sehen: 21 Aktive und 27 Passive hielten dem neuen Club HC Olten die Treue. Noch im gleichen Monat konnte der Sportplatz im Wilerfeld von Landwirt Christen gepachtet werden. Der Platz wurde von den Vereinsmitgliedern in mühsamer Fronarbeit zu einem einigermassen bespielbaren Terrain hergerichtet.

1930: das erste offizielle Spiel des HC Olten

Am 26. Oktober 1930 fand auf dem Wilerfeld das Eröffnungsspiel gegen Nordstern Basel statt. Der HC Olten gewann die spannende Begegnung mit 3:2. Fand in der damaligen Zeit ein Meisterschaftsspiel in Olten statt, war für den Heimclub jeweils bereits um 6:00 Uhr Besammlung angesagt, damit das Gras vor dem Spiel mit den selbst mitgenommenen Sensen geschnitten werden konnte.

1940: Neuer Spielort – die legendäre "Schützi"

Im Jahre1940 wurde der Hockey-Spielbetrieb auf die Schützenmatte in Olten verlegt. Bis Ende der 60-er Jahre fanden sämtliche Landhockeyspiele auf der legendären Schützenmatte statt, wo Landhockey bei den Oltnern, nicht zuletzt dank der optimalen Lage, richtig populär wurde. Es gehörte beim sportbegeisterten Oltner Publikum zum guten Ton, am Sonntagmorgen nach der Kirche den Landhockeymatch schauen zu gehen. Entsprechend wurden auch die Anspielzeiten angesetzt. So konnten die HCOCracks oft vor über tausend Zuschauern ihr Können zeigen.

1930-1940: Erfolgsserie – der HCO, eine Macht

Von 1930 bis und mit 1938 wurde der HC Olten neunmal in Serie Regionalmeister der Zentralschweiz. 1939 wurde die Meisterschaft als Folge der Generalmobilmachung sistiert. Im Jahr 1940 errangen die Oltner nochmals den Zentralschweizer Meistertitel und der Schweizermeistertitel ging durch Losentscheid an GC. Danach wurde der HC Olten in die Ostgruppe ungeteilt, wo über zehn Regionalmeistertitel errungen wurden.

1980: Die letzte Züglete – definitiv ins Kleinholz

Als die neue Sportanlage, das Stadion im Kleinholz, mit dem eigenem Hockeyfeld bezogen werden konnte, zügelten die Oltner Landhockeyaner ein letztes mal. Viele trauerten allerdings den alten Zeiten auf der legendären “Schützi“ noch lange nach. Noch immer geistert bei den Hockeyanern im Kleinholz das geflügelte Wort “Aareball“ herum, ein über das Tor flitzender Scharfschuss, der auf der Schützenmatte unweigerlich in der Aare landete.

1980–1990: Die Erfolgreichste Zeit mit 8 Schweizermeistertiteln

Die Oltner Hockeyaner hatten aber trotz Schützi-Nostalgie nicht lange Grund, die Übersiedlung ins Kleinholz zu bereuen. Damit begann nämlich die bis anhin erfolgreichste Zeit des HC Olten mit nicht weniger als 8 Meistertiteln und 2 Cupsiegen innerhalb der Jahre 1980 bis 1990. Genau im Jubiläumsjahr 1980 (50 Jahre HCO) nahm die Serie von Meistertiteln der erfolgreichsten Oltner Mannschaft aller Zeiten mit einem 3:2 Sieg gegen Schönenwerd ihren Anfang. Nach dieser erfolgreichen Zeit sollten sich die Oltner Hockeyfans, nach zwischenzeitlichem und etwas überraschendem Höhenflug mit dem Hallenmeistertitel 1994, bis zum Jahr 1997 gedulden müssen, bis der nächste Oltner Feldmeistertitel Wirklichkeit wurde.

1989: Eröffnung des Kunstrasens im Kleinholz

Ende der 80er Jahre wurde vom internationalen Hockeyverband festgelegt, dass alle internationalen Spiele nur noch auf Kunstrasen ausgetragen werden dürfen. Dieser Entscheid hatte auch eine Signalwirkung für die Schweiz.Der im Kleinholz schon lange ersehnte Kunstrasenplatz konnte im Sommer 1989 gebührend mit dem Intercontinental-Cup eingeweiht werden. Umso erfolgreicher war denn dieser auch, da das Schweizer Hockey-Nationalteam (mit Oltner Beteiligung) das Turnier gleich gewann. Anscheinend von diesem Erfolg des Nationalteams beflügelt, holte der HC Olten gleich in den ersten beiden Saisons auf Kunstrasen den Schweizermeistertitel – 1989 und 1990.

1992: Fusion mit dem Damen-Hockeyclub Olten (DHCO)

Die Fusion zwischen dem eigenständigen DHCO und dem damals noch frauenlosen HCO war für beide Vereine ein sehr wichtiger Schritt in ihrer Vereinsgeschichte. Für Markus Vitelli als Präsident des HCO und Christine Stampfli als Präsidentin des DHCO war diese Fusion schon längere Zeit ein Thema, wurde doch die gegenseitige Abhängigkeit zwischen den beiden Vereinen immer grösser. Die Mitglieder, die an der „Front“ arbeiteten, waren mit einer Fusion sofort einverstanden. Aber nicht alle Mitglieder waren von der Idee begeistert und in beiden Vereinen kam es zu langen Diskussionen.

2000–2001: Clubhausbau

Im Sommer 2001 wurde der langjährige HCO-Traum wahr - das Clubhaus konnte direkt neben dem Kunstrasen eingeweiht werden. Die Bauarbeiten, die unter der tatkräftigen Mithilfe vieler HCO-Mitglieder erfolgten, wurden am 2. September 2000 mit dem Spatenstich und gleichzeitigem Sponsorenlauf in Angriff genommen und konnten nach knapp einem Jahr Bauzeit abgeschlossen werden.

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